Von weißen Füchsen und roten Nasen

Eine Geschichte über einen kleinen weißen Fuchs mit einer rot schimmernden Nase, der eines Morgens ein verletztes Rentier auffindet und versucht diesem zu helfen…

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Höredition:

 


In einem weit entfernten Tal prasselt endlos zu scheinender Schnee auf die Erde herab. Die Gräser und Blumen verfielen schon längst im tiefsten Winterschlaf und deckten sich mit der großen, dicken, hell blendenden, weißen Schneedecke zu. Der Wind huscht durch das Tal, als würde er jeglichem schlafendem Leben ein Gute Nacht Lied summen. Die Bäume lassen tänzelnd ihre mit Schnee verzierten Äste zur Melodie des Windes wehen, als wollen sie ein Neugeborenes in den Schlaf wiegen. Im Schnee lässt die Sonne ihre Strahlen im Schnee reflektieren und so das ganze Tal hell funkeln, wie kleine Kristalle oder Sterne.

Vom Funkeln des Schnees angezogen, huscht ein kleiner weißer Fuchs aus seiner Höhle, um neugierig einen Blick auf das verträumte Szenarium zu werfen. Fasziniert und neugierig, jedoch auch sehr vorsichtig, tapst sich der kleine Fuchs näher heran. Eine Schneeflocke landet auf seiner kleinen roten Nase, die sein auffälligstes Merkmal darstellt. „Hatschie!“, niest der kleine Fuchs, aufgrund der Schneeflocke, die es sich auf seiner rot schimmernden Nase gemütlich gemacht hat und schüttelt seinen Kopf von links nach rechts und rechts nach links, als würde er die Schneeflocke versuchen abzuschütteln. Es dauert nicht lange und der kleine weiße Fuchs, mit der rot schimmernden Nase, beginnt langsam, neugierig und vorsichtig, sich weiter hinaus zum hell funkelnden Schnee zu tapsen. Erstaunt blickt der kleine Fuchs um sich und beobachtet aufgeregt seine schimmernde Umgebung. Da das Funkeln unentwegt von einem Ort zum anderen springt, wandert die Aufmerksamkeit des kleinen weißen Fuchses ebenfalls von einem Ort zum anderen. Plötzlich beginnt der kleine Fuchs mit seinem weißen flauschig buschigen Schwanz leicht über den Schnee zu streichen, wodurch er ein wenig Schnee aufwiegelt und durch die Luft befördert. Leicht überrascht, doch gleichzeitig fasziniert von diesem kleinen Ereignis, dreht sich der kleine Fuchs einige Male im Kreise, bevor er seinen flauschig buschigen Schwanz, mit viel Schwung, durch den Schnee hindurchfegen lässt. Eine große Schneewolke fliegt daraufhin durch die Luft und der kleine weiße Fuchs, mit der auffälligen roten Nase und dem flauschig buschigen Schwanz, springt begeistert auf und ab. Dann schleudert er erneut kleine Schneemassen durch die Luft, springt freudig verspielt hindurch und wiederholt das Ganze etliche Male. Die kleinen braunen Äugelein des kleinen Fuchses beginnen dabei immer größer und größer zu werden und mindestens genauso strahlend hell zu funkeln, wie die Strahlen der Sonne es im Schnee vormachen. „Kyihihihihi!“, hört man den kleinen Fuchs immer wieder laut kichern, während er noch immer voller Freude im Schnee herumtollt, bis das Funkeln des Schnees langsam zu verschwinden beginnt, da die Sonne laut zu gähnen anfängt und somit das Zeichen setzt, dass es Zeit wird langsam schlafen zu gehen. Der kleine Fuchs blickt mit seinen großen braunen Äugelein zur Sonne hinauf und beginnt zu ihr zu sprechen: „Musst du wirklich schon gehen liebe strahlende Sonne? Dein Funkeln im Schnee ist so wunderschön! Dies sieht man nicht häufig, weshalb ich so gerne noch weiter im funkelndem Schnee herumtollen würde!“

„Es tut mir Leid kleiner Fuchs, jedoch muss jedes Leben auch mal schlafen gehen, um sich zu erholen. Geh du doch nun auch erstmal schlafen und komme morgen wieder. Falls der Schnee sich dazu entschließen sollte das Tal noch immer zuzudecken, werde ich mir Mühe geben diesen für dich erneut zum Funkeln zu bringen. Dann kannst du erneut herumtollen.“

„Oh wirklich? Das würdest du für mich tun? Vielen Dank liebe Sonne! Wenn das so ist werde ich jetzt ganz schnell in meine Höhle gehen und einschlafen, um morgen wieder neue Energie zu haben, um wieder in deinem wunderschön funkelndem Schein herumzutollen!“

Und so verabschiedet sich der kleine weiße Fuchs, mit der auffällig rot schimmernden Nase und dem weißen flauschig buschigem Schwanz, von der müden Sonne und läuft so schnell er kann in seine Höhle zurück, wo er sich in sein kuscheliges Bettchen legt und voller Vorfreude an den morgigen Tag denkt.

„Rumms!“

Ein lautes Geräusch ertönt früh morgens, noch bevor die ersten Sonnenstrahlen zu strahlen beginnen, im schneebedeckten Tal! Der kleine weiße Fuchs wird aus seinen Schlaf gerissen. Erschrocken blickt dieser wild umher und fragt sich verwundert, was wohl geschehen sei. Langsam setzt der kleine weiße Fuchs eine Pfote nach der Anderen vor sich auf und drückt sich hoch in den Stand, um langsam und vorsichtig aus der Höhle heraus zu tapsen. Vorsichtig, neugierig streckt der kleine weiße Fuchs seine auffällig rot schimmernde Nase aus der Höhle hinaus. Ganz behutsam wagt der kleine weiße Fuchs einen kleinen Blick und sieht wie der Schnee wild in der Luft herumwirbelt. Irgendetwas Großes scheint wohl dort heruntergefallen zu sein, dachte sich der kleine Fuchs und kniff seine Augen fest zusammen, um irgendetwas Genaueres im Schneenebel erkennen zu können. Da funkelt ihm ein rotes Licht entgegen. Dieses rote Licht wirkt so vertraut, denk der kleine Fuchs sich, während er neugierig ein, zwei, weitere kleine tapsige Schritte vorwärts geht. Langsam beruhigt sich der herumwirbelnde Schnee und der kleine weiße Fuchs kann ein wenig mehr erkennen. Das rote Licht… Glänzend… rund… rot… eine Nase! Eine glänzende runde rote Nase leuchtet dem Fuchs entgegen. Eine genauso rot glänzende Nase, wie sie auch der Fuchs im Gesicht sitzen hat. Verwundert und neugierig tapst der kleine weiße Fuchs weiter der roten Nase entgegen und sieht dort etwas Größeres im Schnee liegen. Ein Reh… nein… ein Rentier! Ein braunes Rentier mit glänzender roter Nase liegt im Schnee und scheint bewusstlos zu sein.

„Ob dieses Rentier von irgendwo heruntergefallen ist? Es sieht verletzt aus… Ich sollte es lieber in meine Höhle bringen.“, denkt sich der kleine Fuchs und greift das Rentier vorsichtig mit den Zähnen und zieht es langsam, mit viel Mühe, in seine Höhle. Dort versucht der kleine Fuchs sein bestmögliches um das Rentier gut zu versorgen. So schnappt er sich eine Schüssel, die er mal irgendwo gefunden hatte, und läuft zum nächstgelegenen See. Dort angekommen bemerkt der kleine Fuchs, dass das Wasser gefroren ist und er deshalb nicht so einfach frisches Wasser herbekommen würde.

„Soll ich es vielleicht mal in einem nahegelegenen Dorf versuchen? Aber das letzte Mal, als mich die Menschen sahen, haben sie mich wütend davon gejagt… Ich glaube die Menschen mögen mich, aufgrund meiner auffälligen roten Nase, nicht besonders…“, denkt der kleine Fuchs sich, als er überlegt was er nun tun soll. Das Rentier scheint sich immerhin verletzt zu haben und braucht dringend frisches Wasser. Also fasst sich der kleine weiße Fuchs tapfer ein Herz und läuft, mit der Schüssel im Maul, zum nächstgelegenem Dorf, in der Hoffnung, dass die Menschen ihm ein wenig Wasser abgeben würden.

Vorsichtig tapst der kleine weiße Fuchs sich, Pfote für Pfote, zum Dorf voran. Besorgt tanzt sein Blick hin und her und verfolgt die Menschen, die im Dorf herumgehen. Für einen kleinen Augenblick bleibt der kleine Fuchs plötzlich stehen und schüttelt seinen weißen Kopf mit der roten Nase kräftig, als wolle er die Furcht abschütteln. Entschlossen blickt er nach vorne, suchend nach einer Wasserquelle, um dem verletzten Rentier so schnell es geht zu helfen. Dennoch bleibt der kleine weiße Fuchs achtsam und gibt sein bestmögliches um den Menschen aus den Weg zu gehen, da er sich sicher ist, dass diese nicht sehr erfreut sein würden, wenn sie ihm erspähen. Schlimmstenfalls jagen sie ihm sogar davon! Dabei braucht er dieses Wasser doch so dringend um dem Rentier zu helfen! Und so „whoosh“ läuft der kleine Fuchs, lautlos, geschwind, wie der Wind, von Busch zu Busch, Haus zu Haus, Zaun zu Zaun, oder gar von einem Schneehaufen zum Nächsten, um sich stets irgendwo vor neugierigen Menschenaugen zu verstecken. Aufgrund seiner schneeweißen Fellfarbe fällt es ihm auch nicht sonderlich schwer unentdeckt zu bleiben, solange er seine rote Nase zumindest gut verdeckt hält.

Während er von einem Versteck zum Nächsten huscht, fallen ihm die bunten Lichter und Dekorationen im Dorf auf. Alles funkelt und glänzt und überall sind kleine hübsch dekorierte Tannenbäume zu sehen. Es sieht aus, als würde ein Fest bevorstehen. Aber der kleine Fuchs hat keine Zeit, sich genauere Gedanken darum zu machen und als er, mit der auffällig rot schimmernden Nase, hinter einer Hauswand hervorlugt, erspähen seine kleinen braunen Äugelein endlich einen großen Brunnen. Doch um den Brunnen herum springen und lachen viele kleine Kinder, die fröhlich im Schnee herumtollen. Dennoch war das die Chance Wasser zu finden, auch wenn der Fuchs sich nicht gewiss sein konnte, dass der Brunnen nicht gefroren sei. Jedoch stellt sich für den weißen Fuchs die Frage, wie er unentdeckt an den Menschenkindern vorbeischleichen soll, um an das Wasser zu gelangen. Da kommt ihm eine Idee! Schnell gräbt sich der kleine weiße Fuchs in den Schnee hinein und beginnt sich, durch den Schnee hindurch, langsam und vorsichtig zum Brunnen zu graben. Immerhin bietet sein weißes Fell eine gute Tarnung im Schnee, womit seine Chancen unentdeckt zu bleiben erheblich steigen. Stück für Stück nähert sich der kleine Schneebuddler vorsichtig dem Brunnen, geschickt an den herumtobenden Kindern vorbei.

„Nur noch ein kleines Stück! Gleich habe ich es geschafft!“, denkt sich der kleine Fuchs, als er den Brunnen endlich erreicht und sich überlegt, wie er am besten hoch springt, um an das Brunnenwasser zu gelangen.  Da stürzt plötzlich eines der kleinen Kinder zu Boden, direkt gegen den kleinen Fuchs, was ihm einen großen Schrecken einjagt, woraufhin dieser, mit einem kleinen Gejaule, zur Seite springt. Die Kinder blicken sich verwundert an. Sie konnten nicht genau sehen, was da aus dem Schnee gesprungen kam und dachten, ob es vielleicht ein kleiner Hund oder eine Katze gewesen sei. Daraufhin beginnen die kleinen Kinder nach dem Tier zu suchen, welches in der Nähe zu sein scheint, um dessen Identität zu prüfen. So streichen sie den Schnee weg, blicken um den Brunnen herum, links und rechts und oben und unten… Da stoßen sie auf eine kleine Schüssel im Schnee. Diese Schüssel muss dem kleinen Fuchs aus dem Maul gefallen sein, als er erschrocken davon sprang. Die kleinen Kinder wundern sich und rätseln, was es mit dieser Schüssel auf sich hat.

„Ob das Tier Wasser aus dem Brunnen sammeln wollte?“

„Können Tiere so etwas überhaupt?“

„Egal, ob sie es können oder nicht. Das Wasser ist doch längst gefroren!“

Während der kleine Fuchs diese Worte hört, blickt er erschrocken, von seinem Versteck aus, hoch. Seine auffällige rote Nase schimmert vor sich hin. Plötzlich beginnt der kleine Fuchs mit einer unglaublichen Geschwindigkeit loszusprinten und zum Brunnen hochzuspringen! Noch bevor die kleinen Kinder den kleinen Sprinter identifizieren können, springt er bereits wieder enttäuscht vom Brunnen hinunter und versteckt sich erneut im Schnee. Nur seine rote Nase schimmert noch immer im Schnee, da er vor Enttäuschung ganz vergessen hat, diese zu verdecken.

„Oh nein, oh nein! Wo soll ich denn nun Wasser herbekommen! Was wird aus dem armen Rentier, wenn ich kein Wasser auftreiben kann!“

Dies und weitere Gedanken durchstreifen des Fuchses Geist, voller Sorge um das verletzte rotnäsige Rentier. Verzweifelt versucht der kleine Fuchs nachzudenken, wo er anderweitig Wasser finden könnte und beginnt mit der Suche nach Hinweisen.

„Ich könnte versuchen etwas Wasser aus den Menschenhäusern zu stehlen… Aber wenn sie mich erwischen ergeht es mir schlecht… Außerdem ist stehlen nicht richtig. Was mache ich nur?“

Plötzlich wird es ganz still um den Brunnen. Die Kinder sind verschwunden, doch auf dem Brunnen scheinen sie etwas vergessen zu haben. Der kleine weiße Fuchs blickt, aufgrund der Stille, verwundert zum Brunnen und tapst sich langsam zum Brunnen vor, da niemand mehr in der Nähe zu sein scheint. „Hopps“, springt der kleine Fuchs erneut hoch auf den Brunnen und… siehe da! Eine Schüssel! Nein, seine Schüssel, bis oben hin gefüllt mit Wasser! Überrascht blickt der Fuchs wild um sich und erlauscht „tihihihi“ leises Gekicher von einem der Kinder. Anscheinend haben die Kinder das Wasser geholt und sich anschließend irgendwo versteckt, um das Wassersuchende Tier nicht versehentlich zu verschrecken. Voller Freude kann der kleine weiße Fuchs sich nicht mehr zurückhalten und hüpft auf dem Brunnen hin und her, während seine auffällig rot schimmernde Nase ein hübsches kleines wärmendes Licht heraufbeschwört, bevor er sich wieder besinnt, sich in großer Dankbarkeit höflich verbeugt, die großzügig mit Wasser gefüllte Schüssel mit dem kleinen Maul greift und so schnell er kann, durch den Schnee hindurch, zurück zu seiner Höhle, davon düst, um dem verletzten Rentier mit der leuchtenden roten Nase das Wasser zu bringen.

Zurück im Tal, kurz vor seiner Höhle angekommen, erkennt er vom Weiten bereits ein hell strahlendes rotes Licht, welches in den Himmel strahlt, wie ein Leuchtturm sein Licht auf das Meer wirft, um herankommende Schiffe den Weg zu leuchten.

„Du solltest dich lieber schonen und dich in der Höhle ausruhen! Du bist immerhin verletzt! Warte, hier hab ich frisches Wasser für dich! Das wird dir sicherlich gut tun!“

„Oh… danke… Du bist also derjenige, der mich in die Höhle gebracht hat? … Ich danke dir für deine Mühen… Und entschuldige bitte die Umstände… Doch ich habe keine Zeit! Ich muss schnell wieder zurück!“

„Keine Zeit? Zurück wohin?“

„Weißt du denn nicht, was für einen Tag wir haben? Heiligabend steht vor der Tür! Ich muss Santa Claus helfen die Geschenke zu verteilen, sonst schaffen wir es niemals allen rechtzeitig die Geschenke zu bringen!“

„Heiligabend? … Oh deswegen ist das Dorf so hübsch dekoriert!“

„Ja genau! Die Menschen freuen sich jedes Jahr enorm auf diesen Tag! So sitzen sie mit ihren geliebten Familien und Bekannten beisammen, lachen, essen und singen fröhliche Lieder, während sie sich gegenseitig beschenken, um sich einander einfach mal eine Freude zu bereiten.“

„Geschenke?“

„Ja, Geschenke! Auf diese Weise teilen sich die Menschen ihre Gefühle einander mit und zeigen sich gegenseitig wie viel sie einander bedeuten. Es ist stets ein Fest voller Wärme und Geborgenheit. Verstehst du nun, wieso ich mich nicht einfach ausruhen kann?“

„Schon… aber wirst du in diesem Zustand überhaupt alle Geschenke verteilen können?“

„… Ich… weiß es nicht…“

„… Hohohoho!“, beginnt es plötzlich vom Himmel aus laut zu hallen.

„Da bist du ja Rudolph! Ich habe mir schon Sorgen gemacht! Ist alles in Ordnung mit dir?“

„Santa Claus! Da bist du ja! Es tut mir Leid, dass ich diesen Unfall hatte… Ich weiß wir haben nicht so viel Zeit, also sollten wir uns sofort auf den Weg begeben!“

„Aber warte! Deine Verletzung! … Ich verstehe ja wie wichtig deine Aufgabe ist… aber…“

„Hoho ho! Wen haben wir denn da? Hast du dich etwa um meinen guten alten Freund hier gekümmert, kleiner weißer Fuchs? Ich möchte mich dafür bedanken. Hab vielen Dank mein kleiner Freund! Doch Rudolph, sage mir, hast du dich wirklich verletzt?“

„… Es tut mir Leid… Aber irgendwie werde ich es schon schaffen!“

„Hmm… Das ist durchaus ein Problem. Deine Hilfe ist unabdingbar, denn ohne dein Licht werde ich mich im dunklen Nachthimmel niemals orientieren können. Aber mit deiner Verletzung könnte es schwierig werden… Außerdem mache ich mir auch ein wenig Sorgen…

… Einen Moment! … Diese Nase… Hmm… Mir kommt da eine Idee! Kleiner weißer Fuchs, ich weiß, dass dies vielleicht ein wenig viel von dir verlangt ist… Aber würdest du uns noch einmal helfen und Rudolphs Platz einnehmen, um mir mit deiner roten Nase den Weg zu leuchten?“

„Was?! Ich?! Aber aber… ich kann doch sowas nicht… Meine rote Nase hat noch nie jemandem helfen können…“

„Ach papperlapapp! Deine rote Nase ist ein Segen! Die macht dich zu etwas Besonderem! Außerdem bietet sie dir nun die einmalige Gelegenheit das zu tun, was sonst kein anderer schaffen könnte! Nämlich das gesamte Weihnachtsfest zu retten! Also ich glaube ja fest an dich, doch die Frage ist… was willst du tun? Willst du mir helfen und das Weihnachtsfest retten oder lieber nicht, kleiner Fuchs?“

„Ich… weiß nicht… Ich… dieses Weihnachten… ist ein sehr wichtiges Fest für die Menschen oder? … Sie haben mich bisher immer abgelehnt und davongejagt… Aber… neulich, da haben diese Kinder mir geholfen das Wasser für das verletzte Rentier zu holen! … Daher… ich… ich möchte dir helfen! Ich möchte mich revanchieren und das Weihnachtsfest retten!“

„Hohohoho! Das sind Worte, die ich gerne höre! Du hast wahrhaftig ein großes Herz, kleiner Fuchs! Also ist es nun beschlossen. Rudolph, du ruhst dich in der Höhle aus! Der kleine Fuchs wird deinen Job übernehmen und hinterher komme ich um dich abzuholen, verstanden?“

„Hmm ja, ok Santa Claus… Kleiner weißer Fuchs? … Ich danke dir! Ich weiß du kannst es schaffen! Ich glaube fest an dich! Du kannst… nein! Du wirst das Weihnachtsfest retten!“

Daraufhin wendet Santa Claus seine kleine Magie, am kleinen weißen Fuchs, an, damit dieser, zusammen mit den restlichen Rentieren, ihm, samt Schlitten und Geschenke, durch den Nachthimmel ziehen kann.

Und so begab es sich, wie die alles beobachtende Sonne später berichtete, und die Legende des kleinen weißen Fuchses, mit der auffällig rot schimmernden Nase und den flauschig buschigem Schwanz, sowie eines großen reinem Herzens, der letzten Endes, ganz selbstlos, das gesamte Weihnachtsfest rettete und dafür sorgte, dass in dieser Nacht alle Geschenke verteilt werden konnten, begann, während die Sonne selbst ihr Versprechen wahr machte und am nächsten Morgen erneut das ganze Tal, mit ihren Strahlen, wunderschön bunt funkeln ließ.

 

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