Die erste Reise beginnt… Willkommen in „The World“!

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„Willkommen in „The World““! Diesen Schriftzug konnte ich erkennen, als ich wieder zu mir kam und meine Augen öffnete. Ich blickte an mir herunter und sah, dass sich die schwarze Materie, zu der ich verkommen war, wieder zu einem Körper manifestierte. Jedoch sah ich nicht wie mein altes Ich aus, sondern… anders… befremdlich… Als wäre ich in einem neuen Körper wiedergeboren wurden… Was geht hier nur vor sich? Und vor allem wo bin ich?!

Ich blickte um mich. Mein Blick schweifte von einer Seite zur Anderen. Von unten nach oben und wieder zurück. Ich drehte mich einmal komplett herum. Noch immer sah ich den Schriftzug vor mir in der Luft schweben. Wie kann das sein? Dieser Ort… Ich scheine mich in irgendeiner Art von.. Kathedrale zu befinden! Direkt vor mir steht ein… Podest, jedoch ist dieser leer… Mehrere Bänke sind vor diesem Podest ordentlich in Reihen angeordnet. Hinter diesem Podest fallen einem sofort diese großen wunderschön verzierten hellen Fenster auf. Das Licht strahlte herein und warf bunte Reflexionen auf das Podest herab. Die bunten Farben stammen von den bunten Verzierungen, welche die Fenster schmückten. Ich entschied mich dazu einige Schritte voran, in Richtung Ausgang zu schreiten. Langsam näherte ich mich der großen Tür. Der Schriftzug blieb an Ort und Stelle und schien mir nicht zu folgen. Ich verstand noch immer nicht, wie da so ein großer Schriftzug einfach in der Luft herumschwirren konnte. Das alles wirkte sehr surreal… Beinahe so, als wäre ich innerhalb eines Videospieles gelandet… Doch das ist natürlich Quatsch! Sowas kann überhaupt nicht passieren! … … … Oder kann es das etwa doch?!

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Ich begann damit die große Tür der Kathedrale langsam zu öffnen… Sie quietschte laut. Grelles Licht begann langsam in die Kathedrale einzudringen. Es blendete mich für einen kurzen Augenblick. Ich rieb mir die Augen und versuchte mich an das Licht zu gewöhnen. Als meine Augen sich, nach einer kurzen Zeit, an das Licht gewöhnten, verfiel ich ins Staunen… Ich konnte nicht glauben was für ein Anblick sich mir da offenbarte! Diese Kathedrale… Sie stand auf einer Art kleinen Insel und schwebte praktisch im Nichts! Um die Insel herum war nichts weiter als Nebel! Es war ein riesiger See aus Nebel! Absolut nichts anderes war zu sehen, weit und breit! Wie konnte das nur sein? Wie konnte so ein Ort überhaupt existieren?! Das überstieg meinem Verständnis… Sowas habe ich noch nie gesehen… Ich empfand den Schriftzug, der mich hier willkommen hieß, als sehr ironisch, nachdem ich dies sah. „The World“ huh? … Im Endeffekt ist diese kleine Insel nichts weiter als eine Kathedrale mit einer kaputten Brücke, welche zusammen in einem See aus Nebel schwimmen. Falls man das so nennen kann…

Gibt es überhaupt einen Weg von hier zu entkommen? Ob ich irgendwie das Portal wieder öffnen kann, um wieder zurückzugehen? Dies hier ist natürlich ein sehr beeindruckender Anblick, keine Frage, doch was nützt mir dies, wenn hier sonst nichts weiter ist und ich noch nicht einmal mehr von hier wegkomme? Gerade als ich wirklich nicht mehr wusste, wie es weiter gehen sollte, blinkte etwas auf… Ein kreisförmiges Ding… Es schwebte in der Luft und drehte sich… Es sah aus wie eine Art… Ring?! … Vielleicht aber auch eine Art… Portal?! … Kann das sein? Könnte dies vielleicht… Gerade als ich darüber nachdachte, erschien eine Gestalt vor mir. Ein Junge… mit grauem mittellangem Haar… Eine Robe umhüllte ihn… Er wirkte irgendwie etwas farblos… Nicht nur aufgrund seiner farblosen Robe, sondern auch aufgrund seines Blickes… seines Gesichtsausdruckes… Er wirkte so… blass… so farblos… so leer… Er schien überrascht hier jemanden anzutreffen. Mit seinem langen Stab in der Hand begann er langsam auf mich zuzumarschieren. Ich blickte in sein Gesicht… Ich wollte ihn fragen, wo ich bin… Wer er ist… Wie ich hier wegkomme… Irgendwas! … Doch… ich blieb stumm… Rote Markierungen zierten sein Gesicht… Ich weiß nicht, ob diese was zu bedeuten haben, doch er schien keine Konversation mit mir eingehen zu wollen und ging einfach an mir vorbei. Sein Blick abgewendet von mir. War es Arroganz in seinen Augen? … Oder eher… Traurigkeit, die er zu verstecken versuchte? .. Eine mysteriöse Aura umgab diese Person… Ich konnte es fühlen… Ich wusste zwar nicht wer er war… oder wo ich hier gelandet bin, allerdings… ich spürte einfach, dass wo auch immer ich bin, diese Person eine wichtige Rolle spielte. Ich konnte es nicht erklären aber als ich in sein Gesicht sah… Etwas fühlte sich seltsam an… Er fühlte sich seltsam an! Als ob ihm ein großes Mysterium umgab. Ohne auch nur eine Sekunde stehen zu bleiben schritt er weiter an mir vorbei, zum großen Tor zur Kathedrale und trat hinein. Ich blickte ihm hinterher und überlegte, was ich nun tun soll. Ich glaubte nicht daran, dass er mir antworten würde, wenn ich ihn ansprechen würde, jedoch wäre dies wohl meine einzige Chance von hier wegzukommen. Also entschloss ich mich dazu es zu versuchen und wandte mich der Kathedrale zu! Mit schnellen bedachten Schritten schritt ich zum großen Tor. Langsam öffnete ich dieses, blickte hinein… schritt hinein… Meine Augen begannen damit den Raum zu durchsuchen… Wo ist der Junge? Wird er mir auf meine Fragen antworten? Ich hoffte es… Doch gerade als mir diese Gedanken durch den Kopf schossen, bemerkte ich es… Die Leere in diesem Raum… Die Kathedrale… sie war leer! Ich befand mich alleine hier drin! Der Junge… er ist einfach… verschwunden! Wie kann das nur sein?! Ich habe ihn doch mit meinen eigenen Augen hier herein schreiten sehen?! Verdammt! Wie soll ich denn nun wieder von hier wegkommen?! Ich begann langsam, immer eiliger, durch die Kathedrale zu laufen, wahrlich zu rennen. Ich durchsuchte jede noch so kleinste Ecke, blickte selbst unter den Bänken, in der Hoffnung einen Hinweis auf seinen Verbleib zu finden. Selbst die Wand tastete ich ab, in der Hoffnung einen versteckten Hebel oder Schalter zu finden, wie man sie in Filmen oftmals sieht. Allerdings waren all meine Bemühungen vergebens… Niemand war hier außer mir… Hier war kein Geheimgang… Kein junge mit grauem Haar… Kein Portal zurück… Kein… irgendwas… Ich war gefangen… hilflos… alleine… Ich wusste nicht mehr weiter… War dies mein Ende? War dies etwa das Abenteuer, nachdem ich mich sehnte? War das etwa schon alles was mir meine Neugierde brachte? …

Erneut verließ ich die Kathedrale und blickte dort hin, wo der Junge plötzlich aufgetaucht war. Irgendwie müsste ich hier doch weg können! Ich blickte erneut um mich. Mein Blick fixierte sich dann plötzlich am Nebel, der so weit entfernt schien. Auf einmal begann ich seltsame Geräusche zu hören. Wie… einzelne Schläge… einer… Triangel?! Oder sowas in der Art?! Es war seltsam.. ich konnte es nicht verstehen. Dieser Ton… er drang in mein Ohr… Er läutete durchdringlich… bedrohlich… kontinuierlich…. Es war nur ein einzelner Ton, dennoch reichte dieser aus, um mein Körper, sowie meine Sinne zu lähmen! Ich starrte wie versteinert auf einen Punkt im Nebel. Ich konnte meinen Blick nicht abwenden. Dann begann das Licht sich zu brechen…Die Dämmerung nahte, doch durch den Nebel war keine Sonne zu sehen, trotzdem verfärbte sich der Himmel zu den Farben einer Dämmerung! Es war wunderschön… doch ebenso beängstigend zugleich… Rot… Der Himmel… er begann sich rot zu färben… Es war, als ob der Himmel bluten würde! Ich konnte es nicht verstehen… Es war zu viel für meinen Verstand… Es wurde noch absurder, als sich eine Art Auge genau an dem Punkt im Nebel begann zu öffnen, wo ich die ganze Zeit hinstarren musste! Langsam… allmählich… während sich der Himmel weiterhin rot färbte… begleitet von diesem durchdringlichen Klang, der nur noch bedrückender, beängstigender wirkte, als er es ohnehin schon tat… Als sich das Auge komplett geöffnet hat, erschien so eine Art Ring… Wie der, durch den der Junge vorhin hier her kam, jedoch unterschied sich die Farbe. Irgendwas… war anders… Doch wenn ich mit meiner Vermutung richtig liegen sollte, dann müsste das so etwas wie ein Portal sein und damit vielleicht mein einziger Weg hier wegzukommen…Also entschloss ich mich dieses Portal zu benutzen und es war, wie ich mit dachte, tatsächlich ein Portal und teleportierte mich an einen anderen Ort! … Allerdings bin ich mir nicht wirklich sicher, ob der neue Ort nun wirklich eine Verbesserung war…

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So etwas skurriles hatte ich noch nie zuvor gesehen! Hier scheint alles durcheinander zu sein! Treppen, Brücken, Wege, die in alle Himmelsrichtungen gehen und teilweise sogar auf dem Kopf stehen! Es dauerte nicht lange und ich verlor jegliches Gefühl dafür, wo oben und wo unten ist. Unabhängig davon was dies für ein Ort war…. fest stand, dass er nach seinen eigenen Gesetzen funktioniert. Alles was in meiner gewohnten Welt als gegeben schien, schien hier keine Rolle zu spielen. Die Gesetze der Physik schienen nach eigenem Verlangen verbogen zu werden. Dieser Ort wirkte wie ein riesiger Irrgarten und ich hatte keine Ahnung, wo er mich hinführen würde… oder ob er mich überhaupt irgendwo hinführen wird. Einen Weg zurück schien es allerdings auch nicht zu geben. Mir blieb also nichts anderes übrig, als voranzuschreiten und herauszufinden, ob es hier irgendwo einen Weg heraus gibt.  Ich weiß gar nicht, wie lange ich hier bereits umhergeirrt bin… Es schien einfach keine Ende zu geben. Ständig kam ich bei irgendwelchen Sackgassen an. Lief plötzlich verkehrt… oder eher anders herum durch dieses Areal, jedoch ohne einen Hinweis auf einen Ausweg zu finden. Ich fühlte mich verloren… Ich wusste nicht, wie lange ich das noch durchhalten würde… Ich fühlte mich, als wäre ich am Ende meiner Kräfte… Dann plötzlich sah ich am Ort an dem ich hier ankam wieder so ein Portal auftauchen! Mehrere Menschen betraten dieses Areal. Der Junge von neulich war ebenfalls dabei. Erst erschienen lediglich eine blonde langhaarige Frau, mit einem Stab in der Hand und in einem grünlichen Gewand gekleidet, zusammen mit einem Mann in rotem Gewand, einem Speer in der Hand und blauen langen spitzen Haaren. Kurz darauf erschien ein weiterer Mann, gekleidet ähnlich wie ein Ninja, mit grünen etwas längeren Haaren. Es dauerte allerdings nicht lange, bis eine weitere Gruppe, bestehend aus drei Personen, ebenfalls hier erschienen. Darunter ein etwas älter wirkender Mann, mit mittel langem braunen Haar, einer blau weißen Gesichtsbemalung, die selbst seinen Oberkörper ziert und mit einem großen umgeschnalltem Schwert dabei. Auch ein Mädchen mit braunem schulterlangem Haar, einer rötlichen knappen Rüstung, sowie ebenfalls einem großen Schwert, welches sie auf ihrem Rücken geschnallt hatte. Als Drittes im Bunde wurden die Beiden von dem Jungen begleitet, den ich neulich bei der Kathedrale traf! Diese mysteriöse Person… Was suchen all diese Leute an diesen seltsamen Ort? Ob sie vielleicht einen Weg hier weg kennen? Ich sollte ihnen folgen. Sie scheinen sich hier erheblich besser in dieser seltsamen „The World“ auszukennen, als ich es tue…

Ich versteh nach wie vor nicht, was hier los ist, doch der wie ein Ninja gekleidete Mann, sowie der Mann mit den blauen spitzen Haaren, haben begonnen gegeneinander zu kämpfen. Es wirkt so, als ob sie auf der Suche nach etwas sind und dies sowas wie eine Art „Wettstreit“ sei, obwohl dies erheblich ernster zu sein scheint, als ein einfacher „Wettstreit“. Die blonde Frau ist währenddessen weiter gelaufen. Die andere Gruppe schien einen anderen Weg genommen zu haben. Wenn ich mich nicht vertue, sind all diese Leute auf dem Weg zu diesem Ort da vor mir… Ich sollte diesen jedoch mit Abstand als erstes erreichen. Immerhin irre ich hier auch schon eine ganze Weile umher…

Hier sollte das Ziel ihrer Suche sein, wenn ich richtig liege… Ein großes Tor befindet sich hier… Langsam stieß ich das Tor auf und blickte hinein… Und… das grelle Licht blendete mich! Es war so hell… so grell… so weiß! Was ist das nur für ein Raum? Dann… erschrak ich… W-was… ist… das hier…?! Vor mir erblickte ich einen übern Kopf schwebenden, weißhaarigen alten Mann, der in einem… Sessel?! sitzt und sich nicht bewegen zu können scheint! Sein volles weißes Haar weht herum… Ein seltsame mysteriöse Atmosphäre umgibt den Mann… Wer ist dieser Mann und was macht der hier? Wo zum Teufel bin ich hier nur gelandet?! … Plötzlich begann der Mann wirres Zeug zu sprechen…

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Ich liebe dich. Glaub mir. Ich wollte nur deine und meine Gefühle für immer festhalten. Als Beweis dafür, dass du lebst. Als Beweis dafür, dass ich dich wirklich immer geliebt habe, sollten sie nicht verloren gehen. Niemals. Ich habe als Vater versagt und wünsche mir nichts sehnlicher, als dass du mir verzeihst, mein Kind. Deshalb habe ich diese Nachricht geschickt. So hoffte ich jemanden zu erreichen  aber anscheinend werde ich missverstanden. … Sie ist meine, sie ist unsere Hoffnung. Denn in diesem Kind liegen all unsere Träume. Mein Mädchen. Jemand muss sich um sie kümmern. Du musst dich um sie kümmern. Du wirst doch auf sie aufpassen, nicht wahr? Das ist das Einzige, was ich noch für sie tun kann. Denjenigen, der hier herkam bitten dafür zu sorgen, dass es ihr gut geht. Ich vertraue dir. Alles ging viel zu schnell. Die Zeit raste. Was immer ich auch tat, es war alles sinnlos. Wie einfältig ich doch war. Ich hätte niemals gedacht, dass es so kommen würde. Versprich mir, dass du gut auf sie aufpassen wirst. Damals war ich blind, habe nur wenig verstanden. Als Vater habe ich total versagt und meine Aufgabe sie zu beschützen, habe ich nicht erfüllt. Trotzdem musst du mir glauben, dass ich dich wirklich vom ganzen Herzen geliebt habe. Ich bitte dich hiermit um Verzeihung, mein Kind. Ich weiß nicht, ob du eines Tages für mich Verständnis aufbringen wirst. Vielleicht kannst du mir auch niemals vergeben, mein Kind, weil ich wirklich ein Narr war, der deine Gnade eigentlich nicht verdient hat, denn ich habe als Vater wohl nicht genug getan, sonst hätte ich es sicherlich geschafft dich zu beschützen. Ich liebe dich.

Dies waren seine Worte… Wer ist sein Kind? Was ist passiert? Wovor konnte er sie nicht beschützen? Was geht hier nur vor sich? Anstatt Fragen auf meine Antworten zu erhalten, habe ich lediglich noch weitere Fragen aufgeworfen bekommen… Letzten Endes bin ich genauso schlau wie vorher. Was ist das nur für eine merkwürdige Welt? Ich sorge mich nach wie vor darum, wie ich von hier wieder weg komme… Aber gleichzeitig… Gleichzeitig muss ich schon zugeben, dass dieses kleine Abenteuer langsam doch anfängt Spaß zu machen! Meine Neugierde scheint wieder mal überhand genommen zu haben… Diese Welt… So seltsam und mysteriös sie zu sein scheint… Desto genauso faszinierend und spannend ist sie doch! Ich würde so gerne noch mehr über diese Welt erfahren! Über die wirren Dinge, die der Mann gesagt hat. Was bedeuten diese Worte? Sind sie wörtlich zu verstehen oder steckt da ein größeres Geheimnis hinter? Ich schätze ich werde dies nur herausfinden, wenn ich dieses Mädchen aufsuche… Nur wo soll ich zu suchen anfangen? Erstmal muss ich einen Weg hier wieder heraus finden… Also gut! Das wäre doch gelacht, wenn ich dieses Mysterium nicht lösen könnte!

Kurz daraufhin erreichten auch die anderen das Ziel. Erst die blonde Frau, anschließend die Gruppe rund um den seltsamen Jungen. Ich blieb ein wenig auf Abstand und beobachtete sie. Ich wusste immerhin eh nicht, wie ich hier wieder herauskomme. Sie dagegen schienen gezielt hier herein gekommen zu sein, also wüssten sie garantiert auch, wie man wieder herauskommt. Als die Gruppe rund um den Jungen den Raum verlassen wollte, wurden diese seltsamen Töne wieder lauter. Alles begann zu beben, als ob hier in jedem Moment alles zusammenstürzen würde. Die Gruppe, um den Jungen herum, begann schnell zum Ausgang laufen zu wollen. ich bin ihnen sofort gefolgt, doch sie gelangen in eine Sackgasse, da die Brücke vor ihnen eingestürzt war! Der braunhaarige Mann, ging näher an die Kante heran, wohl um einen Weg zu suchen oder zu schauen, ob man rüber springen könnte. Allerdings… brach der Boden unter seinen Füßen weg und er stürzte in den Abgrund! … Verdammt! Wo bin ich hier nur wieder hineingeraten?! … Plötzlich erschien eine seltsam aussehende menschlich wirkende Katze, die in der Luft schwebte! Etwas noch mysteriöseres als den Jungen umgibt ihn! Irgendwas stimmt hier eindeutig nicht! Auf einmal erschien etwas noch viel seltsameres! Etwas, was ich noch nie gesehen habe! Es war… eine Art.. Wesen?! … In Form… einer Hantel, würde ich fast sagen… Es war Golden, hat an beiden Seiten Kugeln, die durch eine schmale Verbindung verbunden waren, ähnlich wie bei einer Hantel. In der Mitte schien sich so etwas wie ein Ring im inneren zu bewegen. Es sah sehr seltsam aus aber gleichzeitig spürte ich eine enorme Gefahr von dem Wesen ausgehen… Der Junge schien die Katze, sowie das seltsame Wesen zu kennen, schien allerdings ebenfalls Angst zu haben. Das goldene Hantel-ähnliche Wesen begann sie anzugreifen! Wie ein Speer, schoss ein goldener Arm auf das Mädchen zu! Der Junge stellte sich schützend vor sie und fing den Angriff, mit dem Körper ab! Der goldene Arm… er… durchbohrte ihn, wie Butter! Schmerzerfüllt schrie er auf und fiel zu Boden… Sein gesamter Körper verfärbte sich komplett grau… bevor er einfach… verschwand! Genau, wie das Mädchen… und auch… ich selbst! Ich durchflog eine Art Tunnel, aus vielen Lichtern! Ich weiß nicht wie lange es dauerte, es kam mir vor wie eine Ewigkeit… Letzten Ende landete ich auf irgendeiner Wiese. Ich habe keine Ahnung, wie ich hier her kam. Ich weiß auch nicht, wo die anderen hin sind… Ich weiß im Prinzip absolut… gar nichts…

Ich irrte ein wenig umher und sah einige andere Leute. Dadurch fand ich heraus, dass man sich in dieser Welt durch „Portale“ von einem Ort zum Anderen teleportiert. Dazu gibt es anscheinend immer irgendwelche „Formeln“, bestehend aus 3 verschiedenen Wörtern, die einem, je nach Wortkonstellation, zu unterschiedlichen Orten bringt. Beeindruckend… Wie ist sowas nur möglich?! Die Orte müssen grenzenlos sein! Ich probierte dies sogleich aus, und nutzte die Worte, welche ich die Leute nutzen hörte. Und… es funktionierte tatsächlich! In dem einen Moment stand ich noch hier auf einer riesigen Wiese und im nächsten Moment…  befand ich mich in einer Stadt! … Diese Stadt… sie ist wunderschön! Es gibt dort einen Fluss, der durch die gesamte Stadt zu laufen scheint. Eine Brücke führt hinüber. Gondeln befahren das Wasser. Viele verschiedene Läden bieten die unterschiedlichsten Waren an. Waren… die ich noch nie zuvor gesehen habe! … Magische Gegenstände? Spruchrollen? .. Nie hätte ich geglaubt, dass es so eine Welt tatsächlich gibt! Waffen und Rüstungen werden ebenfalls im Überfluss angeboten. Dies scheint eine Welt der Krieger und der Magie zu sein. Eine geheimnisvolle, rätselhafte Welt. Ich wanderte ein wenig umher, um mir alles genau anzuschauen, dann erblickte ich den Mann mit blauen stacheligen Haaren, den ich in dieser seltsamen Gegend, wo die Katze und das Hantel-ähnliche Wesen erschienen waren, sah. Ich folgte ihm. Ich weiß nicht einmal wieso. Irgendwas sagte mir, dass ich etwas über diese Welt herausfinden könnte, wenn ich ihm folge. Er ging in ein riesiges Gebäude. Dort stand sowas wie ein Thron. Ein blau haariges Mädchen, in einem hellblauem Kleid, mit einer Axt in der Hand und weißen kleinen Flügeln auf dem Rücken, stand dort drin und schien und auf den Mann gewartet zu haben. Ich lauschte ihnen heimlich…

Schlüssel der Dämmerung„… Dies schien der Gegenstand zu sein, den sie in dieser bizarren Umgebung gesucht hatten. Die Existenz scheint allerdings nur eine Legende zu sein. Dennoch suchen sie danach. Es muss wohl ein wirklich bedeutsamer und mächtiger Gegenstand sein! … „Vielleicht steht er auch nur als Metapher für etwas anderes. In einer virtuellen Welt ist alles möglich.“ … Eine Metapher… ja sowas wäre natürlich auch denkbar. Warte. Moment. Was hat sie gesagt?! In einer… VIRTUELLEN WELT?! Virtuell?! Bitte was?! Wo zum Teufel bin ich?! Heißt das, diese Welt in der ich bin ist nicht real?! Aber wie kann das sein… Wie kann ich hier sein! Wo ist mein echter Körper? Hab ich überhaupt noch einen realen Körper? Ich verstehe das alles immer weniger… „Tsukasa, Mimiru, Bär, B.T.“ … Diese Namen sind ebenfalls noch in dem Gespräch gefallen… Das scheinen die Leute gewesen zu sein, die ebenfalls dort waren. Wenn ich das Gespräch richtig deute ist Tsukasa der Name des seltsamen Jungen. Mimiru dürfte dann wohl das Mädchen sein, welches bei ihm war und Bär der Mann, der sie begleitete und am Ende in den Abgrund stürzte. B.T. müsste die blonde Frau sein, mit der der stachelhaarige Mann unterwegs war. Dessen Name scheint übrigens Crim zu sein. Zumindest hat das Mädchen ihn so genannt. Ihr Name scheint wohl Subaru zu sein. Endlich habe ich wenigstens einige Namen in Erfahrung bringen können! … „…nach dem Beben und Stromausfall Probleme hattest, dich wieder als Teilnehmer in diesem Spiel einzuloggen…“ … Mit dem Beben wird wohl das Beben an dem seltsamen Ort gemeint sein. Dieses verursachte wohl sogar einen Stromausfall aber… Moment… „in diesem Spiel“ … Spiel? … Wie in „Videospiel“? … Virtuelle Welt… Spiel… Diese Welt voller Magie und Krieger… Teleportationen, seltsame Wesen… Ich… ich befinde mich in einem… WAS?! IN EINEM VIDEOSPIEL?! … Uff… Nun beginnt zwar alles langsam einen Sinn zu ergeben… Dies muss wohl sowas wie ein Online Rollenspiel sein aber… wie zum Henker komme ich bitte hier her?! Was soll ich hier?! Warum bin ich überhaupt hier?! … Naja gut klar… „Ich bin ja so neugierig gewesen und bin durch das eine Portal geschlüpft“ … Ja… Ist ja schon gut… Ich weiß, dass ich selber Schuld bin, dass ich nun hier gelandet bin aber dennoch… wie kann das überhaupt möglich sein?! Ich fühle mich ganz normal. Ich kann die Umgebung spüren. Die kalten Mauersteine… Ich rieche die frische Luft… Wie kann ich auf diese Art und Weise hier sein, wenn dies nur ein Spiel ist? Kann ein Videospiel überhaupt irgendwie riechen oder Temperaturen haben? Dieses Tor, welches mich aufgesogen hatte, scheint jedenfalls noch geheimnisvoller und mächtiger zu sein, als ich gedacht hatte…  Allerdings scheine ich nicht der Einzige zu sein, der in dieser virtuellen Welt  eine „besondere“ Existenz zu sein scheint. Dieser Tsukasa… Laut Subaru lebt er in dieser Welt! Er sitzt nicht zuhause vor einem Computer, sondern existiert real hier in dieser Welt und scheint wohl ebenfalls fühlen und riechen zu können. Sie meinte noch, dass es so wäre, als ob sein Bewusstsein sich vom Körper getrennt hätte. Doch wie soll sowas möglich sein? Aber wer weiß was das für eine Welt ist, in der diese Leute dieses Spiel spielen. Allerdings wenn das der Wahrheit entspricht… Was bedeutet es für Tsukasa, dass er von diesem Hantel-ähnlichem Wesen durchbohrt wurde? Den Schmerz… er muss für ihn real gewesen sein… Ist er dann real gestorben? Kann er das überlebt haben? Was hatte dieser Angriff für eine Wirkung? … Jedenfalls fange ich langsam an zu verstehen, was mir an ihm von Anfang an so mysteriös vorkam… Ich weiß ja, ich sollte mir wohl lieber Gedanken machen, wie ich aus dieser virtuellen Welt selber wieder herauskomme aber… Nun bin ich ohnehin schon hier, also kann ich auch versuchen noch mehr über diese Welt herauszufinden oder? „Der Schlüssel der Dämmerung“ … Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass dieser geheimnisvolle Gegenstand die Antwort auf alles sein könnte. Aber wie soll man sowas finden? … Und wie finde ich heraus, was mit Tsukasa passiert ist? Wenn er noch leben sollte und sich noch immer irgendwo in dieser Welt befindet, könnte er der Schlüssel sein, um diesen sagenumwobenen Gegenstand zu finden?

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Diese seltsame Katze… Ich habe sie erneut gesehen! Ich bin ihr gefolgt. Ja es ist gefährlich, das ist mir bewusst. Immerhin habe ich gesehen, wie sie dieses Hantel-ähnliche Wesen erschienen ließ, doch irgendwas sagt mir, dass sie mir weiterhelfen kann, was die Suche nach Antworten anbelangt. Sie wollte sich teleportiere. Ich nahm all meinen Mut zusammen und griff schnell nach ihr, bevor sie weg war. Auf diese Weise wurde ich mit teleportiert. Die Katze schien aufgebracht darüber, ließ mich aber zum Glück in Ruhe. Ich habe das Gefühl, dass die Katze gar keine so üble Person ist. Allerdings… was ist das schon wieder für ein Ort?! Wie viele solcher merkwürdigen Orte gibt es in diesem Spiel denn noch? Eine Wiese… Eine Lichtung… von Bäumen umrungen… Alles wirkt so geheimnisvoll… Fast wie ein Märchen… Besonders da sich in der Mitte dieser Lichtung ein großes weißes Bett befindet, über dessen ein Mädchen, ganz in weiß, in der Luft schwebt… Ein weißes Kleid… weiße lange Haare… Selbst die Haut wirkt weiß wie Schnee… Sie scheint zu schlafen. Das alles wirkte wie eine Kombination aus den bekannten Märchen „Schneewittchen“ und „Dornröschen“. Ebenfalls schwebend, befand sich ein brauner Teddybär vor dem Bett. Die Katze begann herumzufliegen. Ich blieb lieber im Gebüsch versteckt und beobachtete alles ein wenig. Die Katze schien etwas zu suchen… Dann plötzlich wurde es wieder noch mysteriöser… Eine weibliche Stimme erklang aus dem Nichts, doch niemand war zu sehen. Nur die Stimme hallte durch das Gebiet…

Ich verstehe. Tsukasa hat sich heute noch nicht blicken lassen. Allerdings ist er schon öfters für längere Zeit abwesend gewesen. Hoffnung ist das, was uns am Leben erhält. Wenn man jemandem die Hoffnung nimmt, tötet man ihn. Vielleicht war es in den letzten Tagen etwas zu viel was Tsukasa zugemutet wurde.

Dies waren die Worte dieser geheimnisvollen Stimme. Das bedeutet, Tsukasa muss noch am Leben sein! Und anscheinend verbringt er hier regelmäßig Zeit. Normalerweise… Allerdings beschleicht mich ein ungutes Gefühl, wenn ich an diese Worte denke… Irgendwas stimmt hier nicht… Wer ist diese Stimme? Was meint sie genau mit den Worten, die sie sprach? Wer ist diese Katze? Und vor Allem… wer ist dieses geheimnisvolle schlafende Mädchen? Warum schläft sie? Sie macht nicht den Eindruck, als ob sie so schnell erwachen würde… Ein Mysterium jagt das Nächste Mysterium in dieser seltsamen Welt…

Ich verharrte für eine Weile dort an diesem Ort. Um mich blickend, versuchte ich mehr über diesen Ort und über das Mädchen herauszufinden, jedoch leider vergebens. Die geheimnisvolle Stimme sprach nicht mit mir. Es war, als ob ich für diese gar nicht existieren würde. Doch dann veränderte sich plötzlich alles… Das Mädchen verschwand… Alles wurde dunkler… Die hellen freundlichen Märchen-ähnlichen Farben verblassten und Tsukasu tauchte hier auf… Begleitet von Subaru. Ich blieb versteckt und beobachtete die Szenerie… Tsukasa wirkte verwirrt. Er schien das weiße Mädchen zu suchen, welches plötzlich nicht mehr da war… Ein starker Wind kam plötzlich auf… Es wurde richtig stürmisch und die Atmosphäre fühlte sich finster an… beängstigend und sogar gefährlich! … Subaru hat sich fortteleportiert, doch Tsukasa blieb am Bett stehen. Plötzlich erschien ein helles Licht! Tsukasa schien von irgendwas ergriffen und schwebte in die Luft! Seine Arme breiteten sich aus. Es war als, ob ihn etwas gegriffen hätte und fesseln würde… Unsichtbare Fesseln… Tsukasa schien Schmerzen zu haben! Er wurde in der Luft hin und her geworfen, wie ein Spielball! Seine Finger lösten sich gewaltvoll und sein Stab schwebte hinfort! Tsukasa schrie! Er verstand nicht, was gerade geschieht! Schmerzen… Schreie… Er bemühte sich zu entkommen, doch er konnte sich keinen Zentimeter bewegen! Er schwebte langsam auf das Bett herab, ausgebreitet, wie ein Laken. Die geheimnisvolle Stimme erklang plötzlich erneut!

Tsukasa, erinnerst du dich? Solange wir denselben Weg gehen bin ich an deiner Seite. Für uns Drei gibt es keine Bedrohung mehr. Wir werden für immer in Frieden leben. Das willst du doch.

Darauf fragte Tsukasa, ob Subaru der Grund für ihre Wut sei, jedoch kam keine Antwort von der Stimme, stattdessen schien Tsukasa noch fester gepackt zu werden. Er entschuldigte sich. Er bat die Stimme ihn zu verzeihen, doch diese lehnte dies ab!

Es ist zu spät! Ich brauche dich nicht mehr!

Tsukasa drained

… waren ihre Worte! Daraufhin schwebte Tsukasa schnell nach oben, als ob er mit einem Ruck hochgezogen wurde und ein riesiges schwarzes Loch tat sich am Himmel auf! Dieses Loch vermischte sich mit der Farbe Gold, Gold wie das Hantel-ähnliche Wesen! Goldene Strahlen oder… goldene Arme schossen aus dem Loch heraus! Hunderte… Tausende… Unzählige! Alles prasselten auf Tsukasa ein! Eine grelle Kugel begann sich um Tsukasa zu legen… Es sah aus, als ob unzählige Blitze herunter donnern würden. Er schrie… Tsukasa schrie grenzenlos vor Schmerzen! Er litt… Es war wie die reinste Folter! Er flehte… Er flehte die Stimme an aufzuhören… Er schrie, dass sie das nicht tun soll… Dass sie sie nicht auslöschen darf… Doch das Flehen half nichts und die geheimnisvolle Stimme dachte gar nicht daran erbarmen zu zeigen. Letzten Ende gab es eine gewaltige Explosion! Das Licht… es war so grell und bedeckte den gesamten Himmel… Ich konnte nichts mehr sehen… Es blendete mich! Als sich das grelle Licht etwas legte und ich langsam wieder etwas erkennen konnte, sah ich wie Tsukasa langsam aufs Bett herunter schwebte… Seine Kleidung schien zerstört und sich aufzulösen… Er schrie… Er wimmerte… noch immer vor Schmerzen… Er bibberte vor Angst und landete letzten Endes, wie ein gefallener Soldat, auf dem Bett… bewegungsunfähig…

Doch tot war Tsukasa nicht! Allerdings wäre dies vielleicht ein angenehmerer Zustand gewesen… Anschließend saß Tsukasa nur noch da… Blickte ins Leere… verloren… Sein Geist war gebrochen… Er wirkte, wie ein lebloser Zombie, der keine Kontrolle über seinen Körper hat! Er schien einfach… hoffnungslos… hoffnungslos verloren… Seine Hände tasteten sich willenlos auf dem Boden herum… Auf der Suche nach irgendeinem Halt… Als suche sein Unterbewusstsein einen Halt, um sich ans Leben zu klammern… Um sich aus diesem Nichts, dieser Hoffnungslosigkeit zu befreien! Ich habe noch nie einen so traurigen Anblick gesehen…  Die Katze kam dann auch dazu. Sie schien sich um Tsukasa Sorgen zu machen. Aber sie konnte nichts tun, um ihm zu helfen… und verschwand wieder… Allerdings nicht ohne mich, denn ich sprang ihn an und klammerte mich an ihn fest, während er sich wegteleportierte!

Aura Captured

Nun landete ich an einem noch seltsameren Ort… Ich weiß nicht, wie ich diesen Ort beschreiben sollte… Ich habe sowas noch nie zuvor gesehen… Jedenfalls war er finster… düster… er wirkte… hoffnungslos und verzweifelt… ausgetrocknet und fühlte sich einfach nach… tot an… Es war kein schöner Ort. Kein Ort an dem man gerne freiwillig verweilen möchte. Der Himmel war auch alles andere als normal… Es ähnelte etwas der Konsistenz des Hantel-ähnlichem Wesens oder des schwarzen Lochs, welches sich über Tsukasa auftat. Es hatte irgendwas… ich würde schon sagen, Wackelpudding-ähnliches an sich… Es ist wirklich unglaublich schwer es zu beschreiben. Ich habe sowas noch nie gesehen. Die Farben an diesem Ort wirkten auch alles andere als Lebensbejahend… Dunkel, grau, trist… mit einem gefährlichen Grün-schimmer… Und Kopf über hing da dieses schlafende Mädchen… Die Füße schienen vom seltsam geformten Himmel festgehalten zu werden. So hing sie da kopfüber… farblos…grau… trist… genau, wie dieser Ort selbst. Es war nichts mehr von der weißen Reinheit zu sehen, die sie umgab, als sie über ihrem Bett schwebte… Das Mädchen wirkte eher, als wäre sie verdorben worden… als wäre sie korrumpiert… Dann hörte ich die Stimme wieder ertönen, wie sie zur Katze sprach…

Du musst nicht verunsichert sein. Es gibt nichts worüber du dir Sorgen machen musst. Du, dieses Mädchen hier und ich, wir gehören zusammen. Vergiss Tsukasa. Wir brauchen ihn nicht mehr. Wir werden bald in einer wunderschönen Welt leben. Du, das Mädchen und ich. Es wird eine Welt sein, in der wir Drei vor nichts mehr Angst haben müssen. Dann werden wir für immer in Frieden leben können.

Ich musste noch eine ganze Weile dort verharren, bevor die Stimme erneut zur Katze sprach, wo ich endlich den Namen der Katze und sogar den des Mädchens erfuhr.

Spitz deine Ohren Macha. Hörst du wie ihr Herz schlägt? Weißt du, wie sie heißt? Aura!

Kurz darauf verschwand Macha wieder und ich nutzte die Gelegenheit um ebenfalls von hier zu entkommen, da es ansonsten keine Möglichkeit zu geben schien, hier rein oder wieder heraus zu kommen. Irgendwo während der Teleportation, verlor ich Macha allerdings aus meinem Griff und schwebte für eine Weile verloren, während der Teleportation herum… Ich war mir nicht sicher, ob ich jemals irgendwo ankommen würde oder nun auf ewig verloren bin… Doch ich kam irgendwann wieder heraus… Allerdings nicht an der Oberfläche, sondern irgendwo… in einer Art Gewölbe? Es könnte unterirdisch sein… Vielleicht ist es eines der „Dungeons“ in diesem Videospiel. Anscheinend kam ich genau zur rechten Zeit hier an, denn direkt vor mir befand sich ein seltsam aussehendes Portal. Dies schien kurz davor zu sein wieder zu verschwinden. Ich dachte nicht einmal darüber nach und agierte, wie automatisch, und sprang in das Portal hinein! Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee war aber wenigstens kam ich so aus diesem „Dungeon“ heraus…

Ob es die richtige Entscheidung war oder nicht, weiß ich noch immer nicht… Allerdings fand ich mich in einem seltsamen Raum ohne Boden, Wände, Decke wieder… Und dort in diesem Raum schwebte der alte weißhaarige verbitterte Mann erneut kopfüber im Raum! So wie damals an diesem merkwürdigen Ort mit den unzähligen Brücken in allen Richtungen. Auch Bär, Mimiru und Subaru befanden sich hier! Anscheinend sind sie vor mir durch dieses Portal… Ich hielt mich wieder bedeckt und ging auf Abstand und hoffte, dass sie mich nicht sehen. Ich würde sicherlich mehr in Erfahrung bringen können, wenn ich weiterhin nur beobachte. Der verbitterte alte Mann begann dann erneut seinen Verse aufzusagen, nachdem Bär ihm zurief, dass er „Harold Hewick“ sei, wer auch immer das sein mag…

Ich liebe dich. Glaub mir ich wollte nur deine und meine Gefühle für immer beschützen…

Nachdem Mimiru der Geduldsfaden riss, aufgrund des sich wiederholendem Gefasels, und ihn anbrüllte, dass er ihnen lieber vom Mädchen erzählen sollte, reagierte der alte Mann darauf und änderte sein „Gefasel“…

Das… Mädchen. Ist es möglich, dass ihr Aura kennt? … Aura… Tut mir leid, ich habe einen unverzeihlichen Fehler gemacht. Ich wollte nur beweisen wie sehr ich sie liebe. Unsere Tochter ist mein Ein und Alles. Deshalb wollte ich ihr ein Denkmal setzen. Ein Denkmal, das die Menschheit überdauert. Aber mein Plan ist fehlgeschlagen. Schade. Es gibt in unserer Welt viel zu viel, was nicht berechenbar ist. Ich wollte nicht, dass unsere Tochter darunter leiden muss. Es existiert ein Wesen, das versucht Aura in seine Gewalt zu bringen. Dieses Wesen versucht alles um mir meine Tochter wegzunehmen. Die jetzige Aura ist nicht so, wie Ihre und meine Aura war…

Ich allein bin verantwortlich für all das Schlimme was geschehen ist. Es ist meine Schuld. Denn ich habe dieses Wesen erschaffen. Ich habe es erschaffen, damit es meine über alles geliebte Aura aus einem tiefen Schlaf holt. Dieses Wesen war die einzige Hoffnung, die ich hatte. Ich konnte nicht ahnen, dass es sich in einen Teufel verwandelt und nichts als Verzweiflung über mich bringt. Ich habe als Vater schmählich versagt. Damit muss ich jetzt leben. Ich bin der, der einen Fehler begangen hat und deshalb hart bestraft werden muss. Aber doch nicht meine Tochter Aura. Aura wird gefangen gehalten. Sie ist auf fremde Hilfe angewiesen. Sie kann nichts tun. Jemand muss Aura aus ihrem Schlaf holen, ohne dass es dieses teuflische Wesen mitbekommt…

Bitte nicht! Hab doch erbarmen!

mit den letzten Worten fing der alte Mann an zu zersetzen und in einem wahnsinnig hellem Licht zu verschwinden. Der gesamte Ort schien langsam zu zersetzen… Dies musste dieses Wesen sein, von dem er sprach! Kann es sein, dass es vielleicht die geheimnisvolle Stimme ist? Ja… sie muss es sein! Er sprach immerhin von Aura und die Stimme nannte das Mädchen ebenfalls so, während sie es gefangen hielt! Das muss es sein! Aura muss die Antwort auf alles sein! Nur wie kann man sie erwecken? Tsukasa scheint der Schlüssel zu sein aber in seinem derzeitigen Zustand…

Irgendwie entkamen wir dem Ort noch rechtzeitig. Kurze Zeit später schienen sich Mimiru, Bär und Subaru zu einem Plan entschlossen zu haben, um dieses Wesen aufzuhalten. Ich blieb weiterhin im Hintergrund und beobachtete sie… Sie trafen sich an irgendeinem Ort, anscheinend wurden sie von irgendeiner mysteriösen Person herbestellt. Auch Crim und B.T. kamen hinzu, sowie noch eine andere Person, die ich nicht kenne. Ginkan nannten sie ihn glaube ich… Ein Mann mit einem Schädel-ähnlichem gehornten Helm und einer rot, weiß/grauen Rüstung, bewaffnet mit einem Schwert. Nun schien nur noch einer zu fehlen.. Tsukasa! Ich hörte sie über ihn sprechen. Rätselnd, ob er kommen würde. Subaru und Mimiru schienen felsenfest davon überzeugt zu sein, dass er noch kommen würde… Doch plötzlich erschien ein grünes Portal vor der Gruppe. Ob sie darauf gewartet haben? Was planen sie wohl? Klar, sie wollen das Wesen stoppen und Aura erwecken aber wie wollen sie das anstellen? Die Neugierde zerfrisst mich… Ich muss ihnen nach, koste es was es wolle! Ich weiß es könnte dumm sein. Ich bin immerhin kein Spieler dieses Spiels. Ich stamme aus einer anderen Welt. Ich bin nicht dazu in der Lage hier zu kämpfen und niemand weiß, was mit mir geschehen mag, sollte ich in dieser Welt sterben… Doch… irgendetwas ist da… Ich spüre es… Etwas zieht mich… drängt mich… saugt mich zu sich, ähnlich wie das Dimensionsportal, durch welches ich in diese Welt gelangte… Ich kann mir nicht helfen… Ich muss es tun! Nur so werde ich einen Weg zurück finden können, dessen bin ich mir sicher!

Einer nach dem Anderen durchschritt mutig das Portal, bis auf… Subaru, die sich dazu entschied, so lange wie möglich auf Tsukasa zu warten. Langsam begann das Portal wieder zu verschwinden. Wenn ich es ebenfalls noch durchschreiten wollte, müsste ich mich beeilen, doch Subaru wartete noch immer. Allmählich blieb jedoch auch ihr keine andere Wahl und sie schritt langsam zum Portal, um es nun endlich selbst zu durchschreiten… In diesem Moment kam jemand… Er kam! Tsukasa! Zusammen durchschritten sie das Portal. Schnell hechtete ich hinterher, ums ebenfalls noch zu durchschreiten, bevor es wieder komplett verschwand. Ich schaffte es gerade eben noch. Allerdings, schien es sehr knapp zu sein und ich landete etwas abseits von den anderen. Jedoch war dies auch ganz gut so. Ich müsste sie zwar erst wieder suchen aber immerhin könnte ich so auch weiterhin im verborgenem bleiben, um das Geschehen weiter zu beobachten.

Net SlumDieser Ort an dem wir nun waren… Er wirkte ein wenig unheimlich… Alles schien zerfallen…Die Gebäude, alles… es wirkte wie eine einzige Ruine! Dies war jedoch nicht das Unheimliche an diesem Ort. Überall in diesem Ort schwebten Kopien von Tsukasa herum! Diese wirkten allerdings ebenfalls beschädigt. Sie bewegten sich nicht… sie waren einfach nur da… unzählige von ihnen. Ein wirklich skurriler Anblick war das… Ich durchwanderte diesen bizarren Ort ein wenig, bis ich in der Ferne eine kleine Lichtsäule sich auftun sah. Vorsichtig näherte ich mich diesem Licht und erblickte aus der Ferne, nicht nur die Anderen, sondern auch eine weitere Person, die in dieser Lichtsäule erschien… Eine Frau mit langen blonden Haaren, weißer Garderobe und einem Stab in der Hand. Von der Kleidung her wirkte sie wie eine Art Priesterin. Ihr Gesicht war allerdings zur Hälfte von einer riesigen Kopfbedeckung verdeckt. Ich schritt langsam näher heran., doch dann sah ich wie Tuskasa begann fortzulaufen. Ich weiß nicht wieso, allerdings schien er sehr verwirrt. Subaru folgte ihm. Während sie fort waren belauschte ich die Anderen aus einer sicheren Entfernung.. Dieser Ort scheint sich wohl „Net Slum“ zu nennen und wenn ich es richtig verstehe, ist dies ein Ort, wo alte Daten gesammelt werden. Dies würde auch erklären, warum es hier wie eine Ruine aussieht. Das Wesen mit dem wir es hier zu tun haben scheint irgendetwas Allgegenwärtiges zu sein, was den Kampf ziemlich verkomplizieren dürfte. Wie soll man so ein Wesen bekämpfen? Ich frage mich wirklich, was sie vorhaben, wie sie den Kampf angehen wollen und ob es überhaupt eine Chance auf einen Sieg gibt. Aura soll wohl der Schlüssel sein! Ihr Erwachen soll wohl die einzige Chance sein. Die erschienene Frau sprach davon, dass Aura mit Tsukasa verbunden zu sein scheint und ihr Erwachen von seinen Gefühlen abhängig ist. Je nachdem, ob diese positiv oder negativ sind. Allerdings scheint das allgegenwärtige Wesen niemals vorgehabt zu haben Aura überhaupt erwachen zu lassen. Bisher gingen sie davon aus, dass Tsukasa sich wieder ausloggen kann, sobald Aura erwacht, doch in Wahrheit scheint es genau andersherum zu sein. Sobald Tsukasa sich wieder ausloggen kann, wird das Mädchen erwachen. Die rätselhafte Frau glaubt dazu sogar, dass sobald dieser Moment gekommen ist, sich auch der Schlüssel der Dämmerung in seiner wahren Form offenbaren wird.

Ich weiß nicht, woher sie das alles weiß oder wer sie überhaupt ist, geschweige denn, ob das alles so stimmt, doch falls dies der Fall sein sollte, kann dieses allgegenwärtige Wesen vielleicht tatsächlich aufgehalten werden. Jedenfalls scheint die Gruppe um Tsukasa herum fest entschlossen zu sein es zu wagen.

Als Tsukasa und Subaru zurück kamen, tauchte daraufhin Macha plötzlich auf! Diese mysteriöse Katze! Sie ließ erneut so ein Hantel-ähnliches Wesen erscheinen, dieses war jedoch grünlich und griff an! Sie schienen es auf Subaru abgesehen zu haben! Sofort eilten Mimiru und Ginkan herbei und stellten sich dem Ungeheuer zum Kampf! Crim kam nur kurze Zeit später ebenfalls dazu und rief Tsukasa zu, dass er Subaru nehmen und in Sicherheit bringen soll. Auch B.T und Bär kamen anschließend dazu. B.T. schien sowas wie einen Schutzzauber heraufzubeschwören, während Tsukasa und Subaru los liefen. Doch was sollte ich tun? Soll ich hier bleiben und weiter zusehen? Helfen könnte ich nicht… Ich hab ja nicht mal eine Waffe… Sollte ich dann lieber Tsukasa und Subaru folgen? Aber was dann? … Bevor ich eine Antwort fand, flog das Hantel-ähnliche Ungeheuer los und jagte hinter den beiden Flüchtenden her! Ich lief ebenfalls so schnell ich konnte hinterher, um zu sehen was passiert, allerdings sah ich nur noch, wie ein weiteres Hantel-ähnliches Wesen erschien, diesmal wieder golden… und wie die beiden Monstren gegenseitig aufspießten. Langsam schmelzten sie ineinander und verformten sich immer mehr und mehr, bevor sie sich letzten Endes beide auflösten und verschwanden… Was ist nur geschehen? Wo kam dieses andere Wesen her? Und warum griff es das Andere an? Wollte es Tsukasa und Subaru beschützen? Aber hatte es nicht Mimiru in der Vergangenheit angegriffen? Was waren das nur für Wesen?! Ich dachte sie gehörten zu dem allgegenwärtigen Wesen aber warum dann… Ich verstehe es nicht… Es scheint so als gäbe es noch mehr Fragen, die Antworten suchten… Jedoch nun wo beide Wesen verschwunden sind, denke ich nicht noch welche zu bekommen. Vielleicht ist diese Frage aber auch nicht ganz so bedeutend. Bedeutender ist wohl die Frage, wie es nun weiter geht. Diese Schlacht scheint jedenfalls überstanden… Der wahre Kampf dagegen hat wohl gerade erste begonnen…

Alles begann zu rütteln und zu beben. Man konnte den Zorn, die Wut, den Hass förmlich spüren! Es muss von diesem übermächtigen Wesen stammen! Es tobt vor Wut! Es wird nicht so schnell aufgeben, bis es hat, was es will… Und im Moment scheint dies Subaru zu sein. Subaru, die Tsukasa anscheinend am Nächsten steht. Das Wesen will Tsukasa seine Hoffnungen rauben. Es fügt sich ins Bild zusammen, wenn man die Aussagen dieser mysteriösen Frau betrachtet. Tsukasa ist der Schlüssel, damit das Mädchen, damit Aura erwachen kann. Warum sonst, sollte dieses allgegenwärtige Wesen es so verbissen auf Tsukasa abgesehen haben?

Schnell teleportierten sich alle aus Net Slum heraus. Das Problem jedoch war… ich wusste nicht, wie ich es ihnen gleich tun konnte! Ich bin kein regulärer Spieler dieses Spiels. Ich habe kein Interface, keine Settings, keine Optionen, die ich anwählen könnte und ein Portal war hier ebenfalls nicht zu sehen. Ich saß hier fest! Verdammt! Was sollte ich nun nur machen?!

Ich irrte eine Weile umher, innerhalb dieses „Net Slum“, auf der Suche nach einen Weg um hier herauszukommen. Noch immer hallten ihre Schreie durch das Areal. Noch immer war der Zorn zu spüren. Noch immer konnte ich das Beben fühlen. Was würde geschehen? Was nur würde mit mir geschehen, wenn ich hier nicht mehr herauskommen sollte? Ich sah die Gebäuderuinen langsam, aufgrund des Bebens, aufgrund des wutentbrannten Geschreis, einstürzen. Ich lief und lief, jedoch ohne einen Ausweg zu finden, bis mich plötzlich ein seltsames Gefühl beschlich… Ich kann es nicht genau beschreiben… Es war als ob mich irgendwas einhüllen würde… Ich verlor langsam die Fähigkeit mich zu bewegen. Ich fühlte mich… als ob mich etwas einsaugen würde… Ähnlich wie es bei dem Dimensionsportal der Fall war, welches mich erst in diese Welt gebracht hatte! Vielleicht… gab es doch noch einen Weg hier raus… Doch wo würde ich rauskommen? Was müsste ich dazu tun, diesen Weg hier raus zu nutzen? … Das Beben, es wurde lauter… stärker… Alles um mich herum vibrierte… Noch immer war ich bewegungsunfähig… irgendwas hielt mich fest… nahm mich fort… Ich verschwand… Ich verschwand plötzlich aus Net Slum…

Eine Teleportation! Aber wieso?! Wie?! Und warum?! Wo bin ich jetzt hier?! Warte! Das ist doch… Das ist… der Ort, an dem ich schon einmal war! Der Ort an dem ich Aura sah, wie sie kopfunter herab hing, von diesem seltsam geformten Himmel aus. Dieser Ort, an dem ich ihr Namen erfuhr… Aber wie kann das sein?! Wie bin ich hier hergekommen?! Und was ist das für ein Licht?! Plötzlich begann ein grelles Licht explosionsartig vom Himmel herabzuschießen! … Es blendete mich… ich konnte nichts mehr erkennen… Es brannte in meinen Augen.. Es schmerzte… so grell war das Licht! Der explosive Einschlag warf mich im hohen Bogen zurück! Was zum… Was ist das?! … Nach einer Weile rappelte ich mich langsam wieder auf… Der Schmerz in meinen Augen hörte langsam auf… Ich konnte wieder grobe Formen erkennen und blickte nach vorne… Dort sah ich… ich sah… Tsukasa! … und Subaru und auch Mimiru! Sie kamen anscheinend durch das Licht hier her! Doch wo sind die Anderen? Wieso sind sie nur zu dritt? Ich blieb erneut einfacher Beobachter der Szenerie. Die Drei blickten um sich und fanden Aura vor sich hängen! Tsukasa sprach sie an… Das Mädchen schien darauf zu reagieren und schwebte herab! Sie schwebte herab und hielt vor Tsukasa an… ähnlich, wie sie zuvor stets über das Bett geschwoben ist. Gerade als Tsukasa sie mit der Hand berühren wollte, ertönte die Stimme des allgegenwärtigen Wesens wütend:

Tsukasa! Fass sie nicht an! Bleib weg von ihr! Ich brauche dich nicht mehr! Tsukasa! … Tsukasa! Wage es nicht sie zu berühren!

Allerdings ließ sich Tsukasa nicht von ihr einschüchtern und stellte sich mutig und selbstbewusst gegen die Stimme! Die Stimme versuchte ihr bestmöglichstes um ihn mit ihren Worten einzuschüchtern, dazu zu bringen ihr erneut zu gehorchen, allerdings scheint dieser Tsukasa nicht mehr derselbe wie zuvor zu sein. Voller Mut, Kraft und Selbstvertrauen stellte er sich gegen diese Worte. Mit neuem Glauben an sich selbst, sowie an seine gewonnenen Freundschaften, fest entschlossen das schlafende Mädchen… Aura.. aufzuwecken! Und ganz plötzlich leuchtete ein helles warmes Licht auf! Es schien von Aura auszugehen! Es erhellte den ganzen Ort! Es blendete, ja, aber es schmerzte nicht. Und kurz darauf… erhob sich Aura empor, ihr weißes langes Haar wehte mystisch im Winde, ihr weißes Kleid flatterte wild, ihre Haut bekam ihre Farbe zurück und sie erhellte den gesamten Ort, wie eine Art Göttin… und letzten Endes… öffneten sie sich… ihre Augen… Aura erwachte! Und zusammen mit ihrem Erwachen löste sich all die beklemmende Dunkelheit an diesem Ort auf. Die Farbe kehrte zurück. Alles wurde heller, freundlicher , farbenfroher…

Aura erwacht

Allerdings schien dies noch nicht das Ende! Wütend, voller Zorn erklang die Stimme des allgegenwärtigen Wesens erneut und brachte das gesamte Gebiet zum Beben! Wie ein alles vernichtendes Unwetter will sie alle in den Tod hineinreißen! … Und dann trat der grün-haarige Mann hervor! Der, welcher ähnlich wie ein Ninja gekleidet ist! Ich hörte Mimiru ihn Sora rufen. Dies scheint wohl sein Name zu sein. Er riet Tsukasa, Subaru und Mimiru das Mädchen zu nehmen und von hier zu verschwinden. Anscheinend werden sie bereits in Net Slum erwartet. Daraufhin teleportierten die Drei sich zusammen mit Aura fort, doch als Sora sich ebenfalls wegteleportieren wollte, gelang es ihm nicht… Er verschwand einfach nicht. Er steckte hier fest! Die Stimme war noch erboster darüber, dass Sora dazwischen funkte und schrie, dass sie ihm das nie verzeihen würde und ihm zeigen wird, dass es etwas noch viel schlimmeres als den Tod geben würde. Daraufhin erschien irgendwas rotes… Eine Art riesiger Stab? Es hatte einen roten Griff, darüber einen roten Kreis und Sora schien daran festzukleben! Er konnte sich nicht weg bewegen, er saß fest! Es wirkte schon fast so, als stünde er einer Kreuzigung bevor! Der „Stab“ schwebte, mit Sora an ihm dran, hoch und seltsame Lichter begannen um ihn herum aufzuleuchten. Die Lichter wurden immer stärker, sie hüllten ihn ein, sie verwandelten ihn! In ein riesiges Monster! … „Skeith“, hörte ich die Stimme es nennen, als sie es losschickte Aura zu finden. Skeith verschwand, teleportierte sich und sog mich irgendwie mit sich. Ich sah noch, wie es vor Tsukasa und seinen Freunden in Net Slum auftauchte und Störungen verursachte. Alles verschwamm… seltsame Töne waren zu hören… Alles schien durcheinander zu geraten… und plötzlich… wurde ich davon gesogen von einem schwarzen Loch… Mein Körper verformte sich, ich konnte nicht dagegen ankämpfen… Mein Körper… er… verschwand… Er verschwand aus dieser Welt…

 

 

 


Anmerkung: Ich weiß, dass es das Wort „geschwoben“ nicht gibt, habe mich allerdings bewusst dazu entschieden dieses zu nutzen, anstelle des richtigen Wortes „geschwebt“. Einach nur, weil ich das Wort „geschwoben“ vom Klang her mag und fand, dass es von eben diesem her gut rein passt. 🙂
Ansonsten hoffe ich, dass nicht zu viele übersehenden Typos im Text geblieben sind und ihr genauso viel Spaß beim Lesen habt, wie ich beim Schreiben hatte! 🙂
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